Bald geht die Turniersaison wieder los und damit auch die Zeit, in der man das Sattelzeug wieder auf Vordermann bringen
muß. Mir geht es jedenfalls so, daß ich in den Wintermonaten die Sattelpflege ein wenig vernachlässige. Unsere Sattelkammer ist nur wenig geheizt (gerade genug, daß die Sättel und Trensen keinen
Schaden nehmen) und mit kalten, klammen Fingern einen Sattel einzufetten ist nicht gerade lustig (und zu Hause fehlt mir auch der Platz dazu).
Wie man Leder richtig einfettet, ist kein großes Geheimnis - Pflegeprodukte gibt es jede Menge. Ich wasche meinen Sattel mit einfacher Sattelseife und behandele ihn nach dem Trocknen mit
einfachem Lederöl. Ich finde, das zieht besonders gut ein und ich kann sogar die Sitzfläche einölen, ohne daß der Sattel auf meine Hose abfärbt. Naja, dazu gibt es aber auch mehr als eine Ansicht
und manchmal könnte man meinen, jeder Reiter hat seine eigene Pflegemethode. Ich habe sogar schon Reiter gehört, die auf schwarze Schuhcreme schwören (was aber nach meiner Meinung immer abfärbt.
Meine weiße Reithose hat sogar einen Rand von meinen Stiefeln).
Auch zur Gebißpflege gibt es Spezialprodukte. Denn, egal wie gut man das Gebiß nach dem Reiten abspült. Irgendwann bilden sich Ablagerungen, sei es Dreck oder Zahnstein. Da das nicht sehr schön
aussieht, muß man das Gebniß also auch ab und zu grundlegend reinigen. Statt der teuren Spezialpasten kann man aber auch den Handelsüblichen Gebiß-Reiniger für die dritten Zähne nehmen. Ich habe
damit schon das eine oder andere Gebiß blitzblank bekommen.
von pferdefreak
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Donnerstag, 17. januar 2008
Gestern habe ich mir mal einen bürofreien Tag gegönnt. Ich mußte einfach mal raus und in der Nähe von Hamburg hat ein großer
Pferdesportausstatter geöffnet. Da bin ich einfach mal hin.
Es hat sich gelohnt. Gut, ich brauchte nicht wirklich neue Klamotten. Deswegen konnte ich auch ganz entspannt durch den Laden laufen. Aber ich habe mir ein paar neue Handschuhe, ein paar Leckerlies
und für den Hund meiner Eltern einen "Knotenball" gekauft. Der Knotenball ist toll. Bis jetzt hat die Süße jeden Ball innerhalb kurzer Zeit kaputt gemacht (sogar die extra für große Hunde), aber
das Ding sieht ziemlich robust aus :)
Es ist schon Wahnsinn, was es alles gibt: Abschwitzdecken mit Straßsteinen, dazu passende Schabracken (Satteldecken), Stirnbänder mit Swarowski-Kristallen und und und. Wenn man es darauf anlegt,
kann man sich dumm und dämlich kaufen. KLar, wenn man auf Turnier ist möchte man schon gut aussehen, aber man kann es auch übertreiben.
Egal, ich hatte einen schönen Tag und niemand zwingt mich, mein Pferd mit Glitzer auszustaffieren (nicht auszuhalten, wenn in unserem Stall ein derartiger Gruppenzwang herrschen würde). Ich werde
auf jeden Fall öfter nach Hamburg fahren, denn ich habe das Gefühl, daß in dem Laden wenigstens die Beratung gut klappt. Und das ist auf jeden Fall einiges wert.
von pferdefreak
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Mittwoch, 19. dezember 2007
Weihnachten ist (neben anderem) die Zeit der Süßigkeiten. Schokolade, Kuchen, Kekse und vieles mehr. Es gibt kein Entrinnen. Das Schlemmen hat
eine lange Tradition und wenn man zurück blickt, war es für unsere Vorfahren auch durchaus sinnvoll. Die waren bei Wind und Wetter draussen und brauchten im Winter mehr Energie.
Dank moderner Heizung kommt der moderne Mensch aber Sommers wie Winters mit der gleichen Energiemenge aus. Schlemmen und Naschen ist daher (eigentlich) überflüssig. Schade, daß die Industrie uns
einen anderen Eindruck vermittelt. Deswegen habe ich ein paar (nicht immer ganz ernst gemeinte) Tips, wie man seinen Konsum regulieren kann:
1. Süßigkeiten rechtzeitig und nich erst im Trubel kaufen. Wenn man bis zum Schluß wartet, kann es leicht passieren, daß man sich hinreißen läßt, mehr zu kaufen als man braucht. Wenn man aber schon
einen ausreichenden Vorrat hat.....
2. Immer einen kleinen Vorrat bereit halten. Wenn man ausreichend Süßigkeiten zu Hause hat, baut sich kein "Heißhunger" auf. Man kann immer zu sich sagen "Ich könnte, wenn ich wollte". Hat man aber
nichts zu Hause, bekommt man schnell dieses "ich muß jetzt unbedingt..."-Gefühl, das sich immer weiter hochschaukelt, bis man wieder so weit ist und mehr kauft, als man eigentlich braucht.
(Zumindest für mich ist es leichter, nicht zu naschen, wenn ish reichlich Süßigkeiten zu Hause liegen habe.)
3. Süßigkeiten so weglegen, daß man für jedes Stück aufstehen muß. Ehrlich, das hilft. Im Büro mache ich es auch so. Die Süßigkeiten liegen in einem anderen Raum. Wenn ich mal rumlaufe, hole ich
mir ein Stück. Wenn ich Lust auf Schokolade kriege, muß ich überlegen "Will ich jetzt aufstehen?" und dadurch esse ich weniger, als wenn ich einfach nur meine Hand ausstrecken müßte.
Okay, die Strategie wird nicht jedem helfen, deswegen sind die Tips ja auch nicht ganz ernst gemeint. Ich bin kein Ernährungswissenschaftler und (zum Glück) habe ich auch nicht allzu viel Erfahrung
mit Diäten (ich konnte nur immer beobachten, daß Diäten absolut nicht helfen). Ich weiß aber, daß es wichtig ist, sich ausgewogen zu ernähren. Und das heißt für mich: von allem ein bißchen und im
richtigen Maß :)
von pferdefreak
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