Freitag, 16. mai 2008
Wenn man so durch das Netz surft, stößt man immer wieder auf die gleiche Frage: "Mein Pferd hat Angst vor... Was kann ich tun?" Oftmals werden solche Pferde dann "Problempferd" genannt und der Besitzer rennt von Seminar zu Seminar - und wird dabei eine Menge Geld los.

Jetzt nichts falsch verstehen. Grundsätzlich finde ich Seminare, die den richtigen Umgang mit Pferden vermitteln gut und richtig - aber wenn man seinem Pferd etwas beibringen oder die Angst vor etwas nehmen will, braucht das vor allem Zeit. Es nützt also nichts, von einem Trainer ein Wunder zu erwarten und wenn das Wunder nicht kommt, den Trainer zu wechseln.

Beispiel Pfützen. Bei den ersten Ritten im Gelände ist mein Pferd partout nicht durch Pfützen gegangen (auch heute geht er nur dann durch, wenn ich deutlich signalisiere, daß er soll, ansonsten - also wenn ich ihne einfach locker gehen lasse - geht er an der Pfütze vorbei)

Dann habe ich angefangen, zu üben. Zunächst auf dem Platz. Ich habe ihn bis an die Pfütze geführt und bin dann vor ihm rein. Sobald er mir gefolgt ist, habe ich ihn gelobt. Als das gut klappte, bin ich im Sattel an die Pfützen geritten. Am Rand der Pfütze habe ich ihn stehen lassen und ich habe ihn die Pfütze beschnuppern und anschauen lassen. Dann habe ich langsam vorwärts getrieben. Immer Stück für Stück. War er erstmal mit den Vorderhufen im Wasser, war der Rest kein Problem mehr.

Es hat aber sicher ein halbes Jahr gedauert, bis Pfützen kein Problem mehr waren. Und nach einer langen Trockenperiode muß ich wieder vorsichtig sein.

Wenn man also seinem Pferd die Angst vor etwas nehmen will, sollte man das Problem in kleine Schritte unterteilen. Wichtig ist, daß man selbst Ruhe und Zuversicht ausstrahlt. Wenn man selbst hektisch wird, verstärkt das die Angst des Pferdes nur noch. Ist das Pferd nervös und fluchtbereit, sollte man passiv bleiben und wenn es sich entspannt, mit Stimme loben (sonst lobt man versehentlich die Fluchtbereitschaft und das ist je gerade das Verhalten, was man vermeiden will). In schwierigen Situationen (z.B. in der Halle) hat es mir manchmal geholfen, kurz stehen zu bleiben und darauf zu warten, daß sich mein Pferd entspannt und erst dann weiterzureiten (leider hilft das nicht immer).

Manchmal kann es auch helfen, die gefährliche Situation (bei uns im Stall ist es die an einer Seite offene Halle) solange zu meiden, bis das Pferd locker ist und gut mitarbeitet. Wenn ich z.B. merke, daß mein Pferd sich in der Nähe des Netzes (die offene Seite) verspannt und fluchtbereit macht, reite ich einfach öfter auf dem Mittelzirkel oder auf dem Zirkel beim Eingang, bis ich merke, daß er sich mehr auf mich als auf die Umgebung konzentriert.

Das Wichtigste und dabei zugleich das Schwierigst ist es wirklich, immer die Ruhe zu bewahren. Leider werde ich oft im falschen Moment wütend und reagiere absolut falsch (z.B. indem ich nur am Zügel ziehe), aber dann sage ich mir immer wieder, daß ich mit Gewalt nichts erreiche. Ich muß mich immer wieder zu Geduld ermahnen (besonders wenn mal wieder so alles schief läuft und meine Trainerin mich auf dem Kieker hat).

Tja, mal sehen, wie heute abend die Stunde wird :)
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Donnerstag, 15. mai 2008
Das Pferd ist ein Herdentier. Das ist ein altbekannter Spruch, der zwar kritisch betrachtet werden muß (Cavallo Heft 4/2008) aber trotzdem noch seine Berechtigung hat.

Denn auch wenn Pferde auch Individualisten sind, brauchen sie doch den Kontakt zu Artgenossen und fühlen sich in der Gruppe sicherer.

Den Beweis hat mir mein Dicker gestern in der Reitstunde geliefert. Eigentlich lief alles ganz gut (okay, dem Galopp fehlte manchmal der saubere Takt), wir konnten über eine Stange galoppieren ohne schneller zu werden, ich konnte durchparieren und halten, wo ich wollte und zum Schluß (als meine Reitlehrerin schon weg war) bin ich sogar über ein kleines Kreuz gesprungen.

Aber kurz vor Ende der Stunde sind von den sechs anwesenden Pferden drei auf einen benachbarten Reitplatz gegangen (eines davon sollte den Platz mal kennen lernen, ein junges Tier, das erst seit ein paar Wochen im Stall ist) und ich wollte gerade auf dem Mittelzirkel gallopieren. In Sichtweite des Ausgangs ist mein Kleiner dann den anderen hinterher gerannt. Ich war total perplex, weil er das wirklich noch nie gemacht hat. Sonst ist es ihm relativ egal, wenn andere den Platz verlassen, solange er nicht ganz allein bleibt. Als sich die erste Überraschung ein wenig gelegt hatte, habe ich ihn allerdings schnell wieder unter Kontrolle gebracht.

Tja, jetzt weiß ich, daß ich besser aufpassen muß, wenn ich weiß, daß jemand den Platz verlassen will :).
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Mittwoch, 14. mai 2008
Bei unserem letzten Ausritt habe ich wahrscheinlich zum ersten Mal richtig verstanden, was mit "Annehmen - Nachgeben" gemeint ist.

Wir waren zu viert unterwegs. Für unsere Pferde eher eine Ausnahmesituation, bei der sie sich gerne gegenseitig anheizen und Wettrennen veranstalten. Dabei passiert es leicht, daß sie sich der Kontrolle entziehen (als wollten sie sagen: "Warum soll ich langsamer werden, mein Kumpel rennt doch auch noch?"). Als wir der Galoppstrecke näher kamen, wurde mir deswegen auch etwas mulmig zumute. Mein Dicker neigt dazu, mal eben an den anderen vorbei zu rasen, wobei er auch schon mal gebuckelt hat. Weil aber die anderen galoppieren wollten, wollte ich nicht kneifen.

Anfangs war ich ganz hinten (wo ich auch hätte bleiben können, wenn nicht das Pferd vor mir in den Trab gefallen wäre), und dann an dritter Stelle. Ab und zu habe ich gemerkt, daß mein Dicker schneller werden wollte und nach einer Lücke suchte, um ganz nach vorne zu kommen. Früher habe ich dann permanent am Zügel "gezogen" - natürlich ohne Wirkung. Dieses Mal habe ich immer nur kurz den Zügel angenommen und gleich wieder locker gelassen. Wenn keine Reaktion kam, habe ich das wiederholt.

Tja, im Gegensatz zur "Dauerbremse" hat das funktioniert. Klar, mein Dicker ist trotzdem nicht am Zügel gegangen - davon waren wir weit entfernt. Aber er hat auf mich reagiert, und das ist schon ein enormer Fortschritt :)
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Dienstag, 13. mai 2008
Endlich ist es da - das heiß ersehnte gute Wetter (fast schon wieder zu gut :)). Endlich kann man wieder draußen auf dem Platz reiten, die Halle ist passé. Nur leider kommen mit dem guten Wetter auch wieder die Fliegen und die Stechinsekten. Zum Glück haben wir noch keine Bremsen, aber das ist sicher auch nur eine Frage der Zeit. Und egal, was in den Katalogen steht - so wirklich gibt es kein Mittel gegen diese Störenfriede. Gut, mit Fliegenspray kann man die Viecher vielleicht vom Stechen abhalten - aber trotzdem schwirren sie um einen herum und nerven. In der letzten Reitstunde ist mir so ein Vieh sogar ins Auge geflogen - es fühlte sich riesig an (obwohl es wahrscheinlich nur eine winzige Mücke war) und ich hatte das Gefühl, daß sie noch zappelte. Das war so ekelhaft.

Besonders schlimm sind die Lauffliegen (oder auch Lausfliegen). Die kneifen sich am Pferd fest - bevorzugt an schwer zugänglichen Stellen unter der Schweifrübe oder an den Weichteilen - und sie lassen sich nur schwer vertreiben. Manche Pferde reagieren richtig hysterisch (eine Bekannte hat mal eine gebrochene Nase kassiert, weil sie eine Lauffliege wegmachen wollte: sie hat unter den Bauch geschaut und in dem Moment hat das Pony das Bein gehoben und sie getroffen). Wenn man eine Lauffliege sieht, sollte man sie fangen und regelrecht zerquetschen (das muß richtig knacken), sonst wird man sie nicht los. Ich habe mal versucht, eine mit dem Wasserstrahl zu vertreiben. Die Lauffliege ist einfach unter den Bauch gekrabbelt, das Wasser hat sie gar nicht gestört.

Wichtig ist, daß man nicht in die Box zu dem Pferd gehen sollte, wenn man den Verdacht hat, daß es eine Lauffliege hat. Wie schon gesagt sind die Viecher schwer zu vertreiben und viele Pferde werden hektisch. In einer engen Box kann es dann leicht zu Unfällen kommen, weil das Pferd einfach keine Rücksicht nimmt und man nur schlecht ausweichen kann.
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Dienstag, 6. mai 2008
Fast möchte ich nicht darüber berichten, aber jetzt habe ich im Vorfeld das Hoffest immer wieder angesprochen, jetzt muß ich auch schreiben, wie es war.

Erst mal die positiven Eindrücke: Ich bin Vereinsmeister in der Kategorie "Freizeitreiter" geworden (kein Kunststück - ich war die einzige Teilnehmerin) und in der E-Dressur habe ich meine bisher beste Note erreicht. Allerdings konnte ich nicht solange abreiten, wie ich es geplant hatte. Ich war zwar pünktlich auf dem Hof - aber wie das so ist, mußte ich noch eine Menge regeln, bis ich mich um mein Pferd kümmern konnte. Trotzdem bin ich mit der Dressur zufrieden.

Ganz im Gegensatz zu der Quadrille - die war grauenhaft. Am Vormittag mußte ich bei den verschiedenen Prüfungen helfen - eigentlich war es so geplant, daß die letzte Prüfung 30-40 min vor der Quadrille zuende ist - genügend Zeit also, das Pferd fertig zu machen und warm zu reiten. Leider hat aber der Richter die Zeit überzogen. Mir blieben nur ca. 10 min zum Warmreiten - bei weitem nicht genug. Die Quittung hatte ich dann auch.

Neben dem Platz stand ein großer Lautsprecher (zu dumm, daß wir immer ohne Musik geübt haben), an dem ich nicht vorbei gekommen bin. Jedesmal, wenn ich neben diesem Lautsprecher war, hat mein Dicker "Gas" gegeben. Es war zum Heulen. Ich habe jedes Bild der Quadrille gesprengt - naja, fast: die Mühle hat ganz gut geklappt, das war es dann aber auch.

Ehrlich, nach der Quadrille hatte ich erst mal die Schnauze voll - keine Ahnung, ob ich nächstes Jahr wieder mitreite. Bis dahin ist ja auch noch etwas Zeit.

Jetzt steht uns im Verein unser "großes" Turnier ins Haus. Da werde ich aber definitiv nur als Helfer in Aktion treten. Das wird schon anstrengend genug.
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Dienstag, 29. april 2008
Neulich hat mich der Neid gepackt ("Ich weiß auch nicht "), weil eine Stallkollegin so von ihrem neuen Pferd geschwärmt hat. Es hat ein paar Tage angehalten, bis ich sie mit ihrem Pferd gesehen habe.

Erstmal konnte sie nicht allein aufsteigen, denn kaum hatte sie den Fuß im Steigbügel, hat der Wallach gebockt und ist losgerannt - zum Glück ist er um die anderern Pferde herumgelaufen und auf dem Platz geblieben. Tja, und beim Reiten hat er immer wieder mit dem Kopf geschlagen - von wegen "der nimmt von alleine den Kopf runter". Die Stallkollegin hat mit ihrer Schwärmerei also ziemlich übertrieben - auch diese Pferd läuft nicht von alleine sondern will ordentlich (sprich mit sauberen Hilfen) geritten werden.

Die alte Weisheit stimmt also doch: "Wenn das Pferd nicht funktioniert, liegt es meistens am Reiter."

Ich selbst bin langsam wieder auf dem Weg der Besserung :), wenn auch meine Trainerin noch nicht so ganz zufrieden ist (was aber auch mit dem Hoffest zusammen hängt). Allerdings ist es schon deprimierend, wenn ich so zurückdenke. Letztes Jahr bin ich sowohl die E- als auch die A-Dressur mitgeritten und dieses Jahr reicht es für die A-Dressur nicht. Und vorletztes Jahr hatte ich sogar eine ganz passable Note in der A-Dressur. Im Vergleich habe ich mich wohl eher zurück als weiter entwickelt :(

Naja, Hauptsache ist doch, daß ich Spaß habe - und den lasse ich mir einfach nicht vermiesen :)
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Montag, 28. april 2008
rückt näher. Nur noch drei Tage und irgendwie habe ich das Gefühl, daß noch nicht alles fertig ist. Die meisten Hindernisse sind frisch gestrichen, die Halle ist geschrubbt....aber irgendwas fehlt.

Wir können die Quadrille noch einmal üben. Letzten Samstag hat es noch nicht so gut geklappt, außerdem fehlten mal wieder ein paar Reiter. Mittwoch abend ist dann Generalprobe und Donnerstag um 13.00 Uhr muß alles klappen - *kreisch*.

Und nach der Probe muß dann noch das Sattelzeug geputzt werden und das Pferd gewaschen und eingeflochten. Also kann ich mich auf eine lange Nacht gefasst machen, besonders weil Mittwoch abend sicher an die 20 Reiter gleichzeitig an den Wasserschlauch wollen.

Achja, und Kuchen backen muß ich auch noch irgendwann *stöhn*, nicht zu vergessen, daß meine Turnierbluse noch gebügelt werden muß - und wo sind eigentlich die weißen Reithosen.

Okay, ich höre jetzt auf, bevor ich komplett die Panik kriege. In den letzten Jahren hat immer alles geklappt, den Zuschauern hat es immer gefallen, auch wenn wir uns verritten haben - also wird auch diese Jahr wieder alles gut gehen.
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Freitag, 11. april 2008
Endlich gibt es gute Nachrichten. Nicht nur, daß meine Trainerin einen neuen Bereiter gefunden hat. Am Sonntag ist auch ein Fohlen zur Welt gekommen. Anfangs war der Kleine ein wenig kränklich, aber seit Mittwoch ist er über den Berg und durfte auch schon in der Sonne (ja, Mittwoch hatten wir gutes Wetter) toben. Ich hoffe, daß ich am Wochenende ein paar gute Aufnahmen machen kann. Gestern hat er mir überwiegend seinen Arsch gezeigt :)
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Donnerstag, 27. märz 2008
Jetzt ist es mir klargeworden: ich muß an meiner Beinarbeit arbeiten. Ich habe gelesen, daß es ein Anzeichen dafür sein kann, daß sich das Pferd gegen den Schenkel wehrt, wenn es buckelt und scheut. Erst dachte ich ja, das es das nicht sein kann. Gut, meine Schenkel sind etwas unruhig beim Treiben, aber deswegen eine derartige Reaktion - das hätte ich nicht erwartet.

Gestern in der Reitstunde hat meine Trainerin mich aber wiederholt aufgefordert, doch "endlich mal das Bein ranzunehmen". Und das obwohl ich dachte, mir müßten bald die Beine abfallen.

Damit ist jetzt deutlich, daß ich beim Treiben, also mit der Beinarbeit etwas grundlegend falsch mache. Leider finden sich kaum Tricks, wie man das Bein ruhiger bekommt (schön wäre eine Übung, die man ohne Pferd machen kann). Die meisten schreiben nur, man soll immer weiter üben.

Mir hat es aber sonst immer geholfen, auch mal ohne Bügel zu reiten. Besonders, weil ich mich dann auf den Sitz konzentrieren kann, ohne ständig darauf zu achten, ob ich den Bügel verliere oder nicht. Also werde ich mal verschärft ohne Bügel reiten und sehen, was dabei heraus kommt.

Mann, ich dachte echt, das Reiten wird irgendwann mal leichter. Aber zur Zeit habe ich echt das Gefühl, ich reite wie der letzte Anfänger. Wobei - das Gefühl habe ich öfter, dann ging es kurz bergauf, nur um dann wieder rasend schnell schwerer zu werden. Was mache ich bloß falsch???
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Mittwoch, 26. märz 2008

Aber manchmal könnte ich mich über bestimmte Personen nur ärgern.

Gestern habe ich ein wenig beim Springtraining zugesehen. Man kann auch beim Zusehen eine Menge lernen. Neben mir saß ein Mädel aus dem Stall, die an dem Tag gerade ihr neues Pferd bekommen hat. Vorher hatte sie ein Pony, daß ähnlich schwer zu reiten war, wie meiner. Mit der Stute kam sie nicht weiter, und deswegen wollte sie gerne auf Großpferd umsteigen. Der Wunsch ist nun in Erfüllung gegangen.

Soweit, so gut. Was mich gestört hat, war, daß sie die ganze Zeit nur geschwärmt hat. Das Pferd ist ja so lieb, so sensibel, so einfach zu reiten.... Das war meiner auch mal. Okay, ich bin ein wenig eifersüchtig. Das gebe ich gerne zu. Aber auch das beste Pferd läßt sich versauen, wenn man nicht aufpaßt.

Bei ihrer Stute hat sie immer so geredet, als ob diese unreitbar wäre. Und überhaupt, niemand hatte so ein problematisches Pferd. Aber jetzt soll die Stute in einer Kinderreitstunde mitgehen. Merkt sie eigentlich, wie widersprüchlich das klingt?

Ich habe die Stute unter anderen Reitern richtig gut gehen sehen (meinen Dicken übrigens auch). Deswegen glaube ich nicht, daß es nur am Pferd lag.

Nein, ich freue mich für das Mädel, daß sie ein gutes Pferd gefunden hat. Ich denke nur, sie sollte etwas leiser prahlen. (Oh Mann, ich bin echt eifersüchtig. Ich hoffe, ich kriege das Problem mit meinem Dicken bald in den Griff :*()

Wenn sie nicht aufpaßt, kann sie mit dieser Art bald anecken (eine Mitreiterin ist schon genervt, weil sie immer alles besser weiß). Ich konnte mich bei der ganzen Schwärmerei auch nicht richtig auf den Unterricht konzentrieren.

Naja, zum Glück haben wir keine Reitstunden zusammen (das würde mich wahrscheinlich nur nerven, ich kenne mich) und ich kann ihr aus dem Weg gehen, bevor ich allzu genervt bin. Ich sollte mich auch echt auf meine eigenen Probleme konzentrieren - wenn ich nur wüßte, wo ich anfangen soll.

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