Bald geht die Turniersaison wieder los und damit auch die Zeit, in der man das Sattelzeug wieder auf Vordermann bringen
muß. Mir geht es jedenfalls so, daß ich in den Wintermonaten die Sattelpflege ein wenig vernachlässige. Unsere Sattelkammer ist nur wenig geheizt (gerade genug, daß die Sättel und Trensen keinen
Schaden nehmen) und mit kalten, klammen Fingern einen Sattel einzufetten ist nicht gerade lustig (und zu Hause fehlt mir auch der Platz dazu).
Wie man Leder richtig einfettet, ist kein großes Geheimnis - Pflegeprodukte gibt es jede Menge. Ich wasche meinen Sattel mit einfacher Sattelseife und behandele ihn nach dem Trocknen mit
einfachem Lederöl. Ich finde, das zieht besonders gut ein und ich kann sogar die Sitzfläche einölen, ohne daß der Sattel auf meine Hose abfärbt. Naja, dazu gibt es aber auch mehr als eine Ansicht
und manchmal könnte man meinen, jeder Reiter hat seine eigene Pflegemethode. Ich habe sogar schon Reiter gehört, die auf schwarze Schuhcreme schwören (was aber nach meiner Meinung immer abfärbt.
Meine weiße Reithose hat sogar einen Rand von meinen Stiefeln).
Auch zur Gebißpflege gibt es Spezialprodukte. Denn, egal wie gut man das Gebiß nach dem Reiten abspült. Irgendwann bilden sich Ablagerungen, sei es Dreck oder Zahnstein. Da das nicht sehr schön
aussieht, muß man das Gebniß also auch ab und zu grundlegend reinigen. Statt der teuren Spezialpasten kann man aber auch den Handelsüblichen Gebiß-Reiniger für die dritten Zähne nehmen. Ich habe
damit schon das eine oder andere Gebiß blitzblank bekommen.