Freitag, 18. januar 2008
Ich glaube, ich habe hier bisher noch nicht von "unserem" polnischen Bereiter erzählt. Er kam Anfang letzten Jahres auf den Hof (kann auch Ende des vorletzten Jahres gewesen sein). Ein guter Reiter, nicht zu groß, mit viel Gefühl. Leider war er menschlich ein richtiges Arschloch, besonders wenn er getrunken hat. Aber nach einigen Anfangsschwierigkeiten bin ich gut mit ihm zurecht gekommen. Das Training war (wenn auch meist ziemlich anstrengend) richtig gut, und ansonsten bin ich ihm halt aus dem Weg gegangen.

Tja, die Episode ist jetzt aber (leider / zum Glück?) vorbei. Der Bereiter hat die ihm zur Verfügung gestellte Unterkunft total demoliert und er wurde deshalb in einem anderen Zimmer untergebracht. Als er aus seinem "Winterurlaub" (den er zu Hause bei Frau und Kindern verbracht hat) zurück kam, wurde er vor vollendete Tatsachen gestellt. Er hat sofort angefangen zu motzen und ist zu der Nachbarin gegangen, nach einem neuen Arbeitgeber telefonieren. Außerdem hat er nur noch getrunken. Da ist den Hofbetreibern der Kragen geplatzt und sie haben ihm gekündigt. 

Tja, nun wird mal wieder ein neuer Bereiter gesucht. Ich bin mal gespannt, was uns dann ins Haus flattert (seitdem ich dort reite, habe ich schon drei Bereiter erlebt, und den ersten beiden geht es jetzt schlechter als in unserem Stall :)). Ich denke, das wird auf jeden Fall den einen oder anderen Stoff für einen Artikel bieten.
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Donnerstag, 17. januar 2008
Gestern habe ich mir mal einen bürofreien Tag gegönnt. Ich mußte einfach mal raus und in der Nähe von Hamburg hat ein großer Pferdesportausstatter geöffnet. Da bin ich einfach mal hin.

Es hat sich gelohnt. Gut, ich brauchte nicht wirklich neue Klamotten. Deswegen konnte ich auch ganz entspannt durch den Laden laufen. Aber ich habe mir ein paar neue Handschuhe, ein paar Leckerlies und für den Hund meiner Eltern einen "Knotenball" gekauft. Der Knotenball ist toll. Bis jetzt hat die Süße jeden Ball innerhalb kurzer Zeit kaputt gemacht (sogar die extra für große Hunde), aber das Ding sieht ziemlich robust aus :)

Es ist schon Wahnsinn, was es alles gibt: Abschwitzdecken mit Straßsteinen, dazu passende Schabracken (Satteldecken), Stirnbänder mit Swarowski-Kristallen und und und. Wenn man es darauf anlegt, kann man sich dumm und dämlich kaufen. KLar, wenn man auf Turnier ist möchte man schon gut aussehen, aber man kann es auch übertreiben.

Egal, ich hatte einen schönen Tag und niemand zwingt mich, mein Pferd mit Glitzer auszustaffieren (nicht auszuhalten, wenn in unserem Stall ein derartiger Gruppenzwang herrschen würde). Ich werde auf jeden Fall öfter nach Hamburg fahren, denn ich habe das Gefühl, daß in dem Laden wenigstens die Beratung gut klappt. Und das ist auf jeden Fall einiges wert.
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Dienstag, 15. januar 2008
Es ist so eine Sache mit dem Pferdekauf. Rein rechtlich gesehen, ist das Pferd ebenso wie jede andere Sache zu behandeln. Daher gelten auch die allgemeinen Regeln. D.h., wenn das Pferd mangelhaft ist, kann man Nachbesserung verlangen, den Vertrag wandeln (d.h. rückgängig machen) oder den Preis mindern. Wann das Pferd mangelhaft ist, hängt davon ab, für welchen Zweck es angeschafft wurde (Turnierpferd, Zucht, Freizeitpferd, Beistellpferd). Darüber könnte man mehrseitige Abhandlungen schreiben. Allgemein spricht man von einem Mangel, wenn die Sache zu dem vertragsgemäßen Gebrauch nicht verwendet werden kann.

Das Problem ist aber zumeist nicht, einen Mangel zu erkennen. Die daraus resultierenden Rechte kann der Käufer nämlich nur dann geltend machen, wenn er von dem Mangel nichts wußte. Wer beim Kauf einen Mangel erkennt und dennoch den Vertrag abschließt, erkennt den Zustand des Kaufgegenstandes als vertragsgemäß an. Hier liegt dann meist das Problem. Wenn der Verkäufer behauptet, auf den Mangel hingewiesen zu haben und sogar Zeugen hierfür benennen kann, hat der Käufer meist schlechte Karten.

Deshalb mein Tip: immer einen Zeugen beim Probereiten und bei den Kaufverhandlungen dabei haben, das Pferd möglichst nicht nur einmal, sondern über einen längeren Zeitraum ausprobieren, das Pferd einem unabhängigen Tierarzt vorstellen. Ist der Verkäufer hierzu nicht bereit, ist das oft ein Hinweis darauf, daß er etwas zu verbergen hat. Seriöse Verkäufer sind meist bereit, dem Käufer die Möglichkeit zu bieten, das Pferd genau kennen zu lernen. Schließlich will er ein dauerhaftes Zuhause für seinen Liebling finden und nicht nur eine Durchgangsstation.
von pferdefreak veröffentlicht in: Rechtliches
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Montag, 14. januar 2008
Nachdem ein Bekannter mich am Wochenende gefragt hat, ob man nicht erst dann Erbe wird, wenn man den Erbschein beantragt, habe ich mir gedacht, daß das ein gutes Thema für einen Artikel ist.

Denn um Erbe zu werden, muß man nicht aktiv werden. Es muß nur eine Person sterben und man muß nach dieser Person erbberechtigt sein. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird man ganz automatisch Erbe. Nur dann, wenn man nicht erben will (z.B. weil es nichts gibt außer Schulden - für die der bzw. die Erben aufkommen müssen), muß man aktiv werden und die Erbschaft ausschlagen.

Wer erbberechtigt ist, kann der Verstorbene (vor seinem Tod) durch Testament (oder Erbvertrag) regeln. Existiert kein Testament, dann greift die gesetzliche Erbfolge. Demnach sind zunächst die Kinder des Verstorbenen berechtigt, gibt es keine Kinder, dann rücken die Enkel nach, danach die Urenkel usw..

Hatte der Verstorbene weder Kinder noch Enkel, erben die Eltern bzw. deren Kinder, Enkel, Urenkel usw.. Sind solche nicht vorhanden, erben die Großeltern bzw. deren Kinder, Enkel, Urenkel usw. usw.

Gibt es mehrere mögliche Erben und tatsächlich Vermögen, um das es sich zu streiten lohnt, sollte man einen Erbschein beantragen. Das zuständige Nachlaßgericht prüft in diesem Zusammenhang, wer Erbe geworden ist. Mehrere gleichbereichtigte Erben müssen sich den Nachlaß teilen, sie stellen eine Erbengemeinschaft dar. Den Erbschein braucht man oft auch gegenüber Banken und Behörden.

Wenn also ein naher Verwandter stirbt, sollte man sich schnell kundig machen, ob man erbberechtigt ist und ob man nicht lieber die Erbschaft ausschlägt, denn sonst haftet man vielleicht als Erbe für die Schulden des Verstorbenen
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von pferdefreak veröffentlicht in: Rechtliches
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Sonntag, 13. januar 2008
Im Reitsport gibt es die unterschiedlichsten Hilfsmittel. Am bekanntesten sind wahrscheinlich Sporen und Gerte (eine kurze Peitsche). Ich denke, mit den Begriffen kann wahrscheinlich auch ein Nicht-Reiter etwas anfangen.

Daneben gibt es noch eine Menge sogenannte Hilfszügel. Das sind Riemen, die auf die eine oder andere Art in das Gebiss (das ist derTeil der Trense, den das Pferd im Maul hat) geschnallt werden und die die Wirkung der Zügel unterstützen oder verstärken sollen.

Diese Hilfszügel können, wie andere Hilfsmittel auch, mißbraucht werden. Am häufigsten geschieht das dadurch, daß die Zügel zu kurz eingeschnallt werden. Das Pferd wird in eine Zwangshaltung gezogen und ihm werden dadurch Schmerzen zugefügt. Wenn das durch Unwissenheit geschieht (z.B. weil man gar nicht wirklich weiß, wie der Zügel wirkt und wie weit man gehen darf) ist es einfach nur traurig. Wenn es aber mit voller Absicht passiert, ist es verachtenswert.

Viele Reiter, gerade solche die meinen eine alternative Reitweise zu betreiben, lehnen Hilfszügel deshalb kategorisch ab. Ich würde jedoch nicht so weit gehen. Gerade bei Ausbildung von Pferd und Reiter kann man an einen Punkt stossen, wo man ohne Hilfszügel nicht weiterkommt. Z.B. kann ein Reiter nie lernen, geschmeidig im Sattel zu sitzen, wenn das Pferd unter ihm immer den Rücken wegdrückt und er wird nie lernen, das Pferd ordentlich an die Hilfen zu kriegen, wenn er nicht geschmeidig sitzen kann. In solchen Fällen helfen die Hilfszügel. Das Pferd wird in ein Haltung gebracht, in der es den Rücken aufwölbt, der Reiter kann zum sitzen kommen.... der Teufelskreis wird durchbrochen.

Natürlich muß man die Hilfsmittel vernünftig und im Rahmen der Fähigkeiten des Pferdes anwenden. Das ist immer die Voraussetzung. Ist man nicht in der Lage, den Hilfszügel richtig einzusetzen, sollte man die Finger davon lassen. Bevor man ein Hilsmittel einsetzt, sollte man sich genau erkundigen, wie es wirkt und wie es richtig eingesetzt wird. Und man sollte das eigene Pferd genau beobachten. Wehrt es sich zu stark gegen den Zügel, sollte man genau prüfen, ob die Abwehrhaltung nur aus Bockigkeit geschieht oder weil das Pferd tatsächlich überfordert wird. Wenn man das Pferd überfordert, sollte man wieder etwas locker lassen und eine (oder mehrere) Schritte zurück gehen.

Wenn man das Wohl des Pferdes dabei im Auge behält, sind Hilfszügel ein legitimes Mittel in der Ausbildung von Pferd und Reiter.
von pferdefreak veröffentlicht in: Hobby
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Samstag, 12. januar 2008
Als Reiter muß ich auch meine eigene Kleidung und die Decken meines Pferdes regelmäßig waschen. Bei den modernen Materialien ist das eigentlich kein Problem, es gibt aber ein paar Dinge, die man beachten sollte.

Klettverschlüsse sollte man beim Waschen schließen, da sie sonst mit Fusseln verkleben. Und wenn man Dinge mit Klettverschluß wäscht, sollte man keine empflindlichen Kleidungsstücke mitwaschen, da diese durch das Klett beschädigt werden können. Ich habe mir mal eine Perlonstrumpfhose ruiniert, weil ich sie zusammen mit der Reithose gewaschen habe (und das obwohl der Klettverschluß geschlossen war).

Die Pferdedecken (Satteldecken, Schabraken, Agschwitzdecken) wasche ich immer ohne Weichspüler. Die Decken sind dann einfach saugfähiger und meinem Pferd ist es egal, ob die Decken schön flauschig sind und gut riechen.

Reithosen wasche ich auch ohne Weichspüler. Der Weichspüler kann das Leder angreifen (auch wenn es nur Kunstleder ist). Bei einer Reithose mit Echtleder (die eigentlich fast gar nicht mehr zu kriegen sind) achte ich immer darauf, daß ich sie vor dem Schleudern aus der Maschine hole. Leder bleibt geschmeidig, wenn man es langsam trocknen läßt. Während des Trocknens ziehe ich das Leder immer wieder vorsichtig in Form, das sorgt auch für bessere Geschmeidigkeit. Wenn das Leder doch mal hart wird, kann man es mit etwas Ballistol-Öl einreiben, damit wird es wieder weicher (das gilt aber nur für echtes Leder, bei Imitaten funktioniert das nicht).

Bei allen Kleidungsstücken sollte man die Reißverschlüsse schließen, dann halten sie länger (obwohl ich dazu noch keine Beobachtungswerte kenne).

Weiße Reithosen bekommt man ganz gut wieder weiß, wenn man sie sofort nach dem Tragen wäscht und wenn man sie vor dem Waschen kurz in Soda (gibt es als Pulver zu kaufen) einweichen läßt. Obwohl die Methode auch ihre Grenzen hat, bin ich bis jetzt ganz gut damit gefahren. Das gleich gilt für weiße Handschuhe. Wichtig ist, daß man die Kleidung nicht erst lange liegen läßt.
von pferdefreak veröffentlicht in: Ratgeber
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Freitag, 11. januar 2008
Gestern hatten wir die erste Springstunde im neuen Jahr. Ich war ein wenig nervös, weil ich doch in der letzten Springstunde gestürzt bin. Es ist aber diesmal alles gut gegangen. Zweimal ist mein Pony am Sprung vorbei gelaufen. Beim zweiten mal hatte ich wieder das Gefühl, daß er mit mir durchgehen wollte (im Sommer war das ein echtes Problem - ich bin teilweise um den ganzen Platz geritten, ohne daß ich mein Pony stoppen konnte) aber ich habe es in den Griff bekommen. Danach waren die Fronten auch wieder geklärt und mein Pony hat sauber alle Hindernisse genommen. Es ist fast so, als wollte er ab und zu testen, wer der Stärkere ist (solange ich gewinne - soll er ruhig).

Tja, und obwohl ich immer sage, es reicht mir, wenn ich E-Höhe schaffe (E ist für Einsteiger, die niedrigste Höhe, die in Prüfungen abverlangt wird), hatte ich das Gefühl, einige der Sprünge gestern hatten schon A-Niveau (das nächsthöhere). Irgendwann muß ich nach der Springstunde mal nachmessen, so nach Augenmaß funktioniert das nicht. Und unser Springtrainer ist da nicht ehrlich (glaube ich). Er baut gerne etwas höher auf und sagt dann, daß sei noch daß niedrigere Niveau (für die Reiter, die auf Turnier gehen, ist das auch gut, dann ist der Schock in der Prüfung nicht so groß :)). Das ist bloß nichts, wenn man seine Fähigkeiten realistisch einschätzen will. Vielleicht nehme ich mir nächstes Mal ein Maßband mit.
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Donnerstag, 10. januar 2008
Heute mal wieder ein Kochrezept, eins, das sich besonders für Schlechtwettertage eignet. Außerdem ist die Kartoffelsuppe immer wieder wandelbar.

Das Grundrezept ist einfach: Kartoffeln zusammen mit einer Zwiebel und (je nach Geschmack) einer Möhre (wer mag, kann auch Sellerie dazu geben) mit reichlich Brühe gar kochen (ich nehme immer etwa 4 faustgroße Kartoffeln auf 1/2 l Wasser). Dann das Ganze mit dem Pürrierstab pürrieren; ist die Suppe zu dickflüssig, einfach noch etwas Brühe zugeben. Danach die Suppe mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen abschmecken (worauf man gerade Lust hat).

Als Einlage eignen sich Gemüse (gerne auch leicht angebratene Kartoffelstücke), Würstchen, Kasseler, Krabben u.a. Eigentlich paßt alles, was man auch mit Kartoffeln zusammen essen kann :). Zum Würzen koche ich meist noch eine Speckschwarte mit (wenn ich in die fertige Suppe Speckwürfel mache), die muß dann allerdings vor dem pürrieren heraus genommen werden.

Wer keinen Pürrierstab zur Hand hat: einfach die gekochten Kartoffeln durch ein Sieb drücken (ziemlich kraftaufwändig) und die Suppe mit Kartoffelmehl oder Mehlschwitze abbinden (mit dem Pürrierstab erfolgt das Abbinden durch die Zwiebel).

Jetzt bleibt mir nur noch: "Viel Spaß beim Ausprobieren" zu schreiben.
von pferdefreak veröffentlicht in: Rezepte
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Mittwoch, 9. januar 2008
Am Montag hatten wir unsere Reitstunde im neuen Jahr. Die Stunde lief gut, meine Trainerin hat mein Pferd und mich sogar gelobt (was bei ihr nicht so oft passiert). Unsere Seitengänge konnten den anderen Reitern als Vorbild dienen.

Allerdings haben wir auch ein Problem - den Unterhals meines Pferdes. Bei richtiger Ausbildung soll die Oberhalsmuskulatur (da, wo auch die Mähne wächst, vergleichbar mit der Muskulatur im oberen Nacken beim Menschen) gekräftigt werden. Über diese Muskulatur wird der Kopf gehalten und sie wirkt auf die Rückenmuskulatur. Das Zusammenspiel führt dazu, daß das Pferd den Rücken aufwölbt (ähnlich wie bei einem "Katzenbuckel") und so das Reitergewicht besser tragen kann (wichtig ist, daß der Rücken nicht durchhängt). Leider bin ich, als mein Pferd noch jung war und wir gerade erst mit der Ausbildung angefangen haben, noch mit harter Hand (die Hand blockiert den Zügel und zieht nach hinten anstatt mit den Bewegungen mitzugehen und auch mal nachzugeben) geritten. Das hatte den Effekt, daß mein Pferd den Kopf nach oben gegen den Zügel gedrückt hat (andere Pferde verkriechen sich, also nehmen den Kopf bis auf die Brust und machen sich kleiner). Dadurch wurde die Muskulatur am Unterhals gekräftigt. Und jetzt ist es leider immer noch so, daß mein Pferd mit viel Kraft den Zügel "festhält" (es ist nicht so, daß er sich mit voller Kraft auf den Zügel legt, also diesen nach unten zieht, er hält nur einfach den Kopf in einer für ihn angenehmen Position, egal, was ich mit dem Zügel mache). Auch wenn er mal den Kopf in der korrekten Position hat, nutzt er jede Gelegenheit (z.B. ein Rascheln), um den Kopf wieder zu heben.

Tja, ich habe also für dieses jahr ein klares Ziel: ich muß den Unterhals verringern. Dazu muß ich die Oberhalsmuskulatur stärken und mein Pferd dazu bringen, den Schädel endlich mal unten zu lasse. Zu Punkt 1 habe ich mir schon ein paar Tips geholt (Gymnastik, die man vom Boden aus durchführen kann - einfach ein Leckerlie vor die Brust oder zwischen die Beine und seitlich auf Höhe des Sattelgurts halten) und zu Punkt 2 werde ich wohl mit Hilfszügeln arbeiten.
von pferdefreak veröffentlicht in: Hobby
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Mittwoch, 9. januar 2008
Gestern habe ich es endlich mal wieder geschafft: ich bin ins Kino gegangen. Ich habe mir den Disney-Film "Verwünscht" angeschaut. Der Film ist irgendwie schräg, leicht vorhersehbar (ganz klar Märchen halt) aber trotzdem niedlich. Gute Unterhaltung für Jung und Alt - und mehr verlange ich von guten Filmen ja nicht. Wenn ich ins Kino gehe, will ich für ein paar Stunden abschlten, mich berieseln lassen und mich einfach nur wohlfühlen (oder wohlig gruseln, wenn es ein Horrorfilm ist). Tja, und das hat der Film geschafft. Die Story ist auch schnell erzählt: Mädchen lern ihren Märchenprinzen kennen, wird kurz vor der Hochzeit in die Realität katapultiert, lernt dort einen Anwalt (der auf Scheidung spezialisiert ist) kennen. Der Prinz sowie seine Stiefmutter (eine böse Hexe) folgen ihr, nach ein paar Verwicklungen gibt es ein Happy End.
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